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Frankfurt am Main, ist vor allem als dynamische und internationale Finanz- und Messestadt, mit der imposantesten Skyline Deutschlands, bekannt. Diese Tatsache brachte Frankfurt dann auch den Beinamen Mainhattan ein. Die Stadt hat aber noch weitere Facetten und vielseitige Kontraste zu bieten. Viele historische Sehenswürdigkeiten, wie die Alte Oper, sind unweit der Hochhäuser und inmitten der geschäftigen Innenstadt immer wieder zu finden. Der weitläufige Frankfurter Opernplatz mit dem prachtvollen Lucae-Brunnen, den Straßencafés, vielen Bänken und Bäumen, strahlt ein mediterranes Flair aus und lädt zum Verweilen ein. Der Platz wird vor allem von der repräsentativen Alten Oper geprägt. Im Sommer finden auf dem Opernplatz eine Reihe von Festen und Veranstaltungen statt. Der Römerberg ist seit Jahrhunderten der repräsentative Platz Frankfurts. Mit den Fachwerkhäusern, dem Gerechtigkeitsbrunnen und dem alten Rathaus, dem sogenannten Römer, fühlt man sich in die gute alte Zeit Frankfurts versetzt. Wie kein anderer Ort symbolisiert die Frankfurter Paulskirche die Demokratie und die nationale Einheit in Deutschland. Sie war Sitz für das erste gesamtdeutsche Parlament und Hier schuf die Nationalversammlung die erste demokratische Verfassung für Deutschland. Goethehaus Besonders stolz ist Frankfurt auf seinen bekanntesten Bürger -  Johann Wolfgang von Goethe, den berühmten Dichter. Er verlebte seine Kindheit und seine ersten Schaffensjahre in diesem typischen Bürgerhaus des Spätbarocks. Nach der vollständigen Zerstörung des Hauses im Zweiten Weltkrieg wurde es rekonstruiert und mit den erhaltenen und zum Teil sehr wertvollen Einrichtungsgegenständen ausgestattet.  Das Goethe-Museum präsentiert eine umfangreiche Sammlung mit Gemälden, Grafiken und Büsten des 18. und 19. Jahrhunderts vom Spätbarock über Klassizismus bis Romantik und Biedermeier. Anschaulich zeigt dies das Verhältnis des Dichters zur Kunst und zu Künstlern wie Johann Heinrich Füssli, Caspar David Friedrich und Frankfurter Malern. Die Küche war nach damaligen Maßstäben eine Luxusküche und hatte sogar fließendes Wasser. Eine besondere Attraktion ist die astronomische Uhr, von 1746, ein Lieblingsstück Goethes. Die vornehm ausgestattete Beletage diente Familienfeiern oder dem Empfang hohen Besuchs. In der 3. Etage befindet sich, unter anderem, Goethes Dichterzimmer. Dies war sein Reich. Hier entstanden – vorzugsweise am Stehpult – seine frühen Werke. Im Nebenraum befindet sich eine Dokumentation mit Informationen über das Haus am Hirschgraben, seine Bewohner, ihren Alltag, über Goethes Leben in Frankfurt und sein Frühwerk. Ebbelwei-Express Wer gerne weiter in nostalgischen Gefühlen schwelgen möchte, kann dies ganz wunderbar im Ebbelwei-Express. Die Besonderheit dieser historischen Straßenbahn ist nicht nur, dass sie durch das Herz der Stadt fährt und fast alle Frankfurter Sehenswürdigkeiten an der Strecke liegen, sondern dass der mittlerweile weltbekannte Frankfurter Ebbelwei, während der Fahrt, serviert wird. Vorzugsweise wird das Nationalgetränk hier direkt aus den kleinen Flaschen getrunken, während die Highlights der Mainmetropole gemächlich vorbeiziehen. Den originellen Fahrspaß gibt es an Samstagen, Sonn- und Feiertagen planmäßig und pünktlich: Sie können an den Haltestellen des Ebbelwei- Expreß an diesen Tagen ganz normal ein- und aussteigen, wo Sie wollen und wie Sie wollen,  ansonsten lässt sich er sich für Feiern auch exklusiv buchen. Für die kleinen Fahrgäste oder für alle, die keinen Alkohol trinken, gibt es Wasser oder Apfelsaft. Erwachsene zahlen 7,00; Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre 3,00 Euro   Vom Sachsenhäuser Ufer, hat man einen besonders eindrucksvollen Blick auf die Skyline. Frankfurt ist eine Metropole im Kleinformat - und gerade das macht die Stadt am Main so lebenswert! Denn hier ist man zwar am Puls der Zeit, hat aber nicht den Stress der Megastädte. Weithin sichtbar ragt der Dom mit seinem 95 Meter hohen Turm über die Frankfurter City. Er diente seit 1356 zehn deutschen Kaisern als Krönungsort. Filmmuseum Hier Am Museumsufer reihen sich die vielen Museen aneinander. Das Deutsche Filmmuseum, ist das Erste seiner Art in der Bundesrepublik, und bietet neben einer informativen Dauerausstellung Spannendes zu Regisseuren, Schauspielern und Filmgeschichte und widmet sich außerdem den Prinzipien des Filmischen Sehens und Erzählens. Besondere Highlights sind beispielsweise, eine mehr als 200 Jahre alte aufwendig restaurierte Laterna Magica und viele Beispiele, wie die Bilder laufen lernten. Die riesige, furchteinflößende Hauptfigur aus Alien lässt einem selbst hinter Glas noch einen Schauer über den Rücken laufen. Ebenfalls zu besichtigen: Der Oscar, den einst Maximilian Schell 1961 für DAS URTEIL VON NÜRNBERG erhielt. Neben zahlreichen historischen Exponaten gibt es interaktive Medienstationen, die Mittel der Filmsprache sinnlich erfahrbar macht. In der Greenbox kann man sich als Akteur einmal selbst ausprobieren und gleichzeitig das Ergebnis auf dem Monitor anschauen. Original Filmequipment, wie Kameras und vieles mehr, runden den interessanten Einblick in die Welt des Filmes ab. Die Publikumsfläche ist mit rund 2100 Quadratmetern (vorher 1400) deutlich größer. Die Besucherinnen und Besucher können jetzt auch Ausstellungsräume im ganzen dritten Obergeschoss und zur Hälfte im vierten Obergeschoss nutzen. Nähere Informationen gibt’s im Internet unter: deutsches-filminstitut.de Possmann Zurück zum Nationalgetränk der Frankfurter.Wer mehr über die Herstellung des „Stöffches“, wie der Ebbelwei auch genannt wird, erfahren möchte, kann an einer Werksbesichtigung der weltgrößten Apfelweinkelterei in Rödelheim, mit anschließender Verkostung, teilnehmen. Seit über 130 Jahren widmet sich die Familienkelterei Possmann den „Apfelsäften“. Hier erfährt man nicht nur, wie aus den Äpfeln, das beliebte Getränk gekeltert wird, das übrigens seit über tausend Jahren in Frankfurt bekannt ist, sondern auch vieles interessante mehr. 20 Millionen Liter des goldenen Apfelsaftes werden hier jährlich in Flaschen abgefüllt. Die Führung in der Erlebniskelterei geht durch alle wichtige Abteilungen und hält einige Überraschungen, beispielsweise bei den Gärtanks, bereit. „O-Ton“: „Was einmalig ist auf der Welt sind die 3 U-Boote aus dem 2. Weltkrieg. Keine andere Kelterei auf der Welt oder irgendein Hersteller von Flüssigkeit, hat U-Boote im Keller.“ Nach der ca. 45-minütigen Führung durch die Kelterei ist die Verkostung der hauseigenen Abfüllungen durchaus sehr willkommen. Wer so viel über Apfelwein erfahren hat, möchte ihn jetzt natürlich auch einmal probieren. Es heißt, die Frankfurter schätzen ihr Apfelweinglas, das „Gerippte“ so sehr, dass sie, den Westhafentower, dem Design des Glases nachempfunden hätten. Als absolute Hochburg der Frankfurter Apfelweinkultur gilt das „Ebbelwei-Viertel“ im Stadtteil Sachsenhausen, wo eine Vielzahl von Wirtshäusern zum „Schoppen“ einladen. Hier in der berühmten „Klappergass“ steht auch das Apfelweindenkmal der „Frau Rauscher“. Den Besuch, in einer der vielen, urigen Apfelweinlokale sollte man sich nicht entgehen lassen. Stilecht wird Apfelwein im Bembel, einem blaugrauen Keramikkrug, serviert und aus dem „Gerippten“, dem traditionellen Glasbecher mit Rautenprägung, getrunken. Besucher, die zum ersten Mal Apfelwein trinken, schütteln sich oft, weil ihnen der „Schoppe“ schlichtweg zu säuerlich schmeckt. Wer dann trotzdem mutig das zweite Glas probiert, versteht oft die Leidenschaft für den goldenen Frankfurter Saft. Irgendwas muss ja schließlich dran sein an dieser langen Apfelwein-Tradition.
für die schönen Seiten Wiesbadens
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Fotos:© 2015 Silvia Hajmássy
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