Der Rheingau ist für viele das Synonym für Kunst, Kultur, Genuss und Lebensart. Die sonnenverwöhnte romantische Landschaft und die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Ortschaften erzählen die 2000-jährige Geschichte der Weinregion und spiegeln bis heute die Atmosphäre der Rheinromantik wieder.      Eltville, die älteste und heute größte Stadt im Rheingau, gilt als Perle der Region und ist als Wein, Sekt- und Rosenstadt weithin bekannt. Eltville bekam bereits 1332 die Stadtrechte und war 150 Jahre Zweitresidenz Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe. Aus dieser Zeit stammen die Pfarrkirche und die Stadtmauer. Der Weg führt über uralte, gepflasterte Gassen, durch die historische Altstadt, mit ihren malerischen Fachwerkhäusern und prunkvollen Adelshöfen, bis zum Rheinufer.  Die romantische Rheinpromenade lädt zum Spazieren und Verweilen ein. besonders im Sommer sind die Plätze im schattigen Platanenhain sehr begehrt. Urlaubsfeeling inklusive! Ganz Besonders romantisch präsentiert sich das Rheinufer alljährlich zur Rosenblüte Zweiundzwanzigtausend Rosenstöcke in Dreihundertfünfzig Sorten blühen und duften hier dann jedes Jahr, aufs Neue, um die Wette. Besonders bunt und prachtvoll blüht es rund um die Kurfürstliche Burg. Im Innern des Eltvillers Wahrzeichens sind auf 3 Etagen, interessante  Dauerausstellungen untergebracht. Eltville ist – als sechstälteste Druckstätte der Welt – eine Wiegenstadt des Buchdrucks. Schon zu Lebzeiten Gutenbergs hat die schwarze Kunst hier ihren Einzug gehalten. Kurfürst Adolf von Nassau, der damals hier residierte, ernannte Johannes Gutenberg 1465 mittels Urkunde zu seinem Hofmann und billigte ihm eine Leibrente zu. Die Ausstellung im Grafensaal erinnert heute an die bahnbrechende Erfindung Gutenbergs, the Man of the Millenium, der hier seine einzige Ehrung zu Lebzeiten erfuhr. Die Ausstellung in der 3. Etage widmet sich der wechselvollen Geschichte Eltvilles von der Gründung bis heute. Der Aufstieg bis zum obersten Stockwerk des Turms, lohnt in jeden Fall, von hier bietet sich ein herrlicher Rundumblick. In den Hügeln, oberhalb von Geisenheim, genau auf dem 50. Breitengrad, thront das Johannisberger Schloss. Rund 1200 Jahre Weinbaugeschichte sind mit dem Johannisberg  verbunden. Das Schloss war einst ein Kloster, das 1106 auf dem Bischofsberg gebaut wurde und zu Ehren Johannes des Täufers geweiht wurde. Seine Berühmtheit in aller Welt hat Johannisberg aber einer ganz anderen Tatsache zu verdanken  - da  1775 der Kurier des Fürstabts von Fulda zu spät mit der Leseerlaubnis in Johannisberg eintraf, wurde dadurch die Spätlese entdeckt. Das Denkmal des Spätlese-Reiters erinnert an das Ereignis, das den weltweiten Siegeszug der Spätlese begründete. Die edlen Johannisberger Tropfen reifen im riesigen Kellergewölbe. Im Herzen der unterirdischen Keller-Anlage befindet sich die „Bibliotheca subterranea“, die berühmte Schatzkammer des Schlosses mit ihren kostbaren Wein- Raritäten aus mehreren Jahrhunderten. Wo damals schon Johann Wolfgang von Goethe und andere illustere Gäste in weinseliger Runde saßen und den Johannisberger Riesling genossen, finden auch noch heute Weinproben statt. Inmitten von 51 Hektar gutseigener Rebflächen, liegt das romantische Schloss Vollrads. Es wurde 1218 erbaut und nach dem Ritter Volradus von Winkel  benannt. und war von 1320 bis vor wenigen Jahren Stammsitz der Familie des Grafen Greiffenclau. Die Anfänge und das Zentrum der Schlossanlage, bildet, der von einem Wassergraben umgebene, mittelalterliche Wohnturm. Schloss Vollrads ist heute modernes Weingut mit Weltruf, exklusiver Veranstaltungsort und Restaurantbetrieb. Wenige Autominuten weiter, im Kisselbachtal, liegt eines der eindrucksvollsten Denkmäler mittelalterlicher Klosterbaukunst Europas. Es ist die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach, die Bernhard von Clairvaux 1136 gegründet hat. Seine Weltgeltung verdankt das Kloster den Mönchen, die den Weinbau über 700 Jahre hier kultivierten. Bereits Im Mittelalter galt Kloster Eberbach als das florierendste Weinhandelsunternehmen der Welt. Über Jahrhunderte diente das Dormitorium, als riesiger Schlafsaal, für 150 bis 200 Mönche. Im Abteimuseum lässt sich die wechselvolle Geschichte Eberbachs durch die Jahrhunderte, unter ordens-, kultur- und vor allem kunsthistorischen Aspekten, anschaulich nachvollziehen. Heute ist Kloster Eberbach vor allem ein lebendiger, kultureller und kulinarischer Ort. Hier finden nicht nur unterschiedlichste Veranstaltungen statt, auf der weitläufigen Klosteranlage gibt es ein exklusives Weingut, eine Vinothek mit Klosterladen, außerdem ein Hotel und Restaurant. Ganz in der Nähe liegt das romantische Dörfchen Hattenheim. Es ist ein Weinort mit sehr langer Tradition. Hier spielte der Weinbau schon immer eine bedeutende Rolle, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Mit seinen Fachwerkhäusern, alten Straßen und Gassen, zählt Hattenheim zu den schönsten Orten im Rheingau. Rüdesheim am Rhein ist als die kleine Weinstadt mit dem großen Namen weltweit bekannt. Bis vor die Römerzeit reichen die Ursprünge der ersten Siedlung hier zurück. Die berühmte Drosselgasse besitzt einen internationalen Ruf und alljährlich drängen sich mehr als 3 Millionen Besucher durch diese enge Gasse, wo rheinische Fröhlichkeit, Wein, Musik und Tanz beinahe rund um die Uhr geboten werden. Gerade einmal 2 Gässchen weiter gibt es sie aber immer noch, die beschaulichen Ecken in Rüdesheim, mit kleinen lauschigen Straußwirtschaften. Mittelalterliche Burgherrlichkeit in enger Nachbarschaft mit Fachwerkromantik, locken Weinfreunde aus der ganzen Welt Jahr für Jahr in Scharen nach Rüdesheim. Brömserburg Wer mehr über die Geschichte des Weinbaus erfahren möchte, für den lohnt der Besuch der 1000-jährigen Brömserburg. Sie hatte, ab 1811 als „Romantische  Wohnburg“ umgebaut, viele berühmte Gäste, wie Johann Wolfgang von Goethe, der sich mit einem Trinkspruch ins  Gästebuch eingetragen hat. Bereits seit 1950 ist das Rheingauer Weinmuseum in der Brömserburg untergebracht und wie in der gesamten Region, dreht sich hier natürlich, alles um das Thema Wein. Bei einem Rundgang durch die historischen Räume, erlebt man eine spannende Reise durch die Jahrtausende alte Geschichte des Weins. in den verschiedenen Sälen und Gewölben werden circa2000 Exponate der Weinkultur von der Antike bis zur Gegenwart gezeigt Nicht nur die Exponate faszinieren, die Brömserburg selbst ist ein eindrucksvolles Ausstellungsstück und zugleich eines der interessantesten Zeugnisse mittelalterlicher Burgenbaukunst. Vom 27 Meterhohen Bergfried, genießt man einen herrlichen Rundblick. Bei schönem Wetter sollte man sich eine Fahrt mit der Seilbahn, hoch zum Aussichttempel und zum Niederwalddenkmal nicht entgehen lassen. Schon kurz nach dem Start bietet sich ein atemberaubender Blick über die grandiose Landschaft. Oben angekommen hat man den schönsten Blick im gesamten Rheingau. Der Rheingau wird seit Jahrhunderten von Kennern und Künstlern gepriesen. Kein Wunder! Wunderschöne Landschaften, Kunst, Kultur und Kulinarisches gibt es hier auch heute noch in Hülle und Fülle.  
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