Fotos:© Silvia Hajmássy
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“Wiesbaden - wunderbar” - lautete der Werbe-Slogan der Stadt, in den 1980er Jahren und er passte wunderbar - damals wie heute. Mitte des 19. Jahrhundert, als noch Fürsten und Kaiser ihre Residenzen hier hatten und die Kurgäste, die Zahl der Einwohner überstieg, wurde das noble Wiesbaden Weltkurstadt und erhielt seinen Beinamen “Nizza des Nordens”. Heute gilt Wiesbaden als das bedeutendste "Stadtdenkmal des Historismus in Deutschland". Wiesbaden ist eine grüne Stadt und bietet Besuchern, wie Bewohnern, eine breite Palette an attraktiven Freizeitmöglichkeiten.  Außerdem gibt es unzählige kulturelle und kulinarische Highlights - und nicht zuletzt garantiert Wiesbaden als Einkaufsstadt, Shoppingvergnügen auf höchstem Niveau. Der letzte deutsche Kaiser - Kaiser Wilhelm der 2. weilte jeden Mai in der Stadt und war bekennender Wiesbaden-Fan - bald war Wiesbaden die Kaiserstadt. Auf Wunsch des Kaisers baute Friedrich von Thiersch 1904-1907,für 6 Millionen Goldmark, ein neues Kurhaus nach antikem Vorbild. Bei der Einweihung des Prachtgebäude 1907 rief Kaiser Wilhelm begeistert: „Das ist das schönste Kurhaus der Welt.“ Der große prunkvoll ausgestattete Saal im Kurhaus ist nach seinem Erbauer Thiersch benannt-hier finden das ganze Jahr große Veranstaltungen statt. Topstars aus allen Genres - von Barock bis Pop geben sich im Kurhaus und Staatstheater die Ehre  - und nicht nur sie, genießen den unverwechselbaren Charme dieser bezaubernden Stadt. Das Wiesbadener Casino ist eines der ältesten Spielbanken Deutschlands und eine der schönsten Europas. Gekrönte Häupter, Musiker, Literaten, sie alle kamen nach Wiesbaden, um hier ihr Glück zu versuchen. Einer unter ihnen war der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski, der hier 1865 sein gesamtes Geld verspielte und später das Erlebnis in seinem bekannten Roman "Der Spieler" eindrucksvoll beschreibt. Noch heute ist der Roulettkessel, an dem damals Dostojewski, dem "faites vos jeux", entgegen fieberte, zu besichtigen. Direkt am Kurhaus beginnt der große Kurpark –er wurde 1852 als englischer Garten angelegt. Hier flanierten einst die berühmten Persönlichkeiten zwischen mediterranen Gewächsen und prächtigen, uralten Bäumen. kilometerweit zieht sich der Park entlang der zahllosen Prachtvillen bis zum Nobelstadtteil Wiesbaden- Sonnenberg. Mit seinen vielen Parks direkt in der Stadt, bietet Wiesbaden ideale Möglichkeiten zum Entspannen und Flanieren. Das Hessische Staatstheater wurde 1894 ebenfalls im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. gebaut. Die prunkvolle Schauseite des Theaters trägt als Giebel-Inschrift, ein Zitat aus Friedrich Schillers Gedicht Die Künstler: „Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben. Bewahret sie!“ Das Schiller-Denkmal wurde 1905 anlässlich seines 100. Todestages aufgestellt und stammt vom bekannten Bildhauer Joseph Uphues. Der Eingang des Staatstheaters befindet sich in den Theater- Kolonnaden, die zusammen mit den gegenüber liegenden Kurhauskolonnaden das sogenannte Bowling Green flankieren  und mit zirka 129 Metern zur längsten Säulenhalle Europas zählen. Im Innern des Staatstheaters fühlt man sich erneut in Wiesbadens Glanzzeit versetzt - das prächtige Foyer des Wiesbadener Stadtbaumeisters Felix Genzmer, ist im detailverliebten Rokoko-Stil erbaut, stammt aber erst aus dem Jahre 1902. Die Deckengemälde im Foyer und Zuschauerraum schuf der Wiesbadener Maler Kaspar Kögler, der für seine Leistungen mit einem Orden ausgezeichnet wurde. Der Theatersaal, im Großen Haus, mit seinen Halbplastiken, üppigen Stuckaturen und dem prächtigen Deckengemälde,  verfügt über 1041 Plätze und wurde von den beiden bekannten Wiener Architekten Fellner und Helmer im neobarocken Stil errichtet. Das Deckengemälde hat die Beglückung und Erhebung der Menschheit durch die vom Himmel hinabsteigende Kunst zum Inhalt. Damals wie heute ist die Wilhelmstraße, Wiesbadens exklusive und zugleich grüne Flaniermeile. Da die Stadt, nur relativ gering beschädigt den Zweiten Weltkrieg überstanden hat, gilt sie heute als bedeutendstes "Stadtdenkmal des Historismus in Deutschland". Entlang der belebten Wilhelmstraße, bietet der Landschaftspark Warmer Damm, eine willkommene Oase der Ruhe. Hier steht auch ein Denkmal Kaiser Wilhelms des 2., dem Wiesbaden so viel zu verdanken hat. Nur wenige Fußminuten von hier sind es zur weithin sichtbaren Marktkirche und zum Schlossplatz mit dem neuen und alten Rathaus und dem ehemaligen Stadtschloss der Herzöge von Nassau, in dem heute der hessische Landtag residiert. Direkt nebenan steht Wiesbadens ältestes Gebäude, das Alte Rathaus aus dem Jahre 1610. Café Maldaner Wenige Meter weiter kann man eine Reise in die Zeit der guten, alten Kaffeehaustradition erleben. Beim Betreten des Cafés versetzen Interieur und Atmosphäre Besucher in das Wien der Jahrhundertwende. Das Café Maldaner ist ein Haus mit langer Tradition, bereits seit 1859 werden hier Kaffee und Kuchen angeboten. Noch  heute werden die beliebten Maldaner-Spezialitäten, wie Torten, Pralinen oder andere Leckereien des erlesenen Sortiments nach traditionellen Rezepten hergestellt und erfreuen sich trotz der vielen Kalorien großer Nachfrage in jeder Altersklasse. In Wiesbaden, mit seinen 26 heißen Quellen und dem mediterranen Klima, kurten nach den Römern, Europas Hochadel, wohlhabende Bürger und bekannte Künstler.  Der Kochbrunnen am Kranzplatz ist Wiesbadens bekannteste Thermalquelle, der eine ganze Reihe von Gesundheitseffekten zugeschrieben wird. Dank dieses wertvollen Geschenks der Natur entwickelte sich Wiesbaden einst zur Weltkurstadt.  Badeluxus auf höchstem Niveau wird heute noch in der historischen Kaiser-Friedrich-Therme gepflegt. Als Hommage an das römische Schwitzbad, auf dessen Fundament sie errichtet wurde, präsentiert sich die Anlage, im Stil einer antiken Therme, mit säulenverzierten Räumen und aufwändigen Ornamenten. Der Badepalast bietet auf 1.450 m² eine vielseitige Saunalandschaft mit einer außergewöhnlichen Palette des Saunabadens. Wiesbadens Bedeutung als Kurstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits vor 2000 schätzten die Römer die Thermalquellen Wiesbadens und sie machten Aquae Mattiacorum - das Bad der Mattiaker, wie sie den Legionsort nannten, zu einem begehrten Siedlungsort. Und nicht zuletzt verdankt die Stadt ihren Namen der warmen Quellen. Aus dem historischen Wisibada – das so viel, wie Bad in den Wiesen bedeutet, wurde  Wiesbaden. Die Römer, die ja für ihre großzügigen und luxuriösen Badehäuser bekannt waren, hätten sich in der Kaiser-Friedrich-Therme sicher wohl gefühlt. Unbedingt ausprobieren sollte man das Sandbad mit Lichttherapie, dass Besucher an einen warmen Strand entführt - und für alle, die sich in 1000 und eine Nacht träumen möchten, ist das Dampfbad Rasul genau das richtige. Nerobergbahn Wer in der Zeit von April bis Oktober in  Wiesbaden ist, sollte sich eine Fahrt mit  der historischen Nerobergbahn nicht entgehen lassen. Seit 1888 geht’s hinauf zum Neroberg  mit der  von Wasserbalast angetriebenen Standseilbahn. Mit bis zu 7.000 Liter Wasser wird der Wagen  an der Bergstation befüllt, um die Passagiere auf den Berg zu ziehen. Bei Fahrtende entleert, der unten angekommene Wagen, seinen Wasserballast in ein großes Reservoir, der dann von dort aus durch eine elektrische Pumpe bei Bedarf wieder auf die Bergstation befördert wird. Die beiden Wagen sind durch ein 452 Meter langes Stahlseil miteinander verbunden, wobei  der talwärts rollende Wagen den bergwärts fahrenden, durch sein höheres Gewicht, nach oben zieht. Als letzte Bergbahn dieses Typs in Deutschland, gilt die Nerobergbahn heute als technisches Kulturdenkmal. Ein ganz besonderes Erlebnis für den sogenannten schönsten Tag im Leben, bietet die Nerobergbahn Seit einigen Jahren, all jenen an, die einen ungewöhnlichen Ort zur Trauung suchen. die Bahn wird dazu auf der Strecke angehalten, da die reine Fahrzeit von dreieinhalb Minuten für die Zeremonie sonst viel zu kurz wäre. 83 Höhenmeter bei einer insgesamten Fahrstrecke von 439 Metern schafft die Nerobergbahn in dieser Zeit. Oben auf dem Neroberg, dem 245 meterhohen Hausberg Wiesbadens angekommen, bieten sich zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Vom Monopteros, einem 1851 erbauten Aussichtstempel, hat man einen atemberaubenden Blick über Wiesbaden und Mainz - bei klarem Wetter sogar bis hin zum Odenwald. Ganz in der Nähe warten Abenteuer, Naturerlebnis und sportliche Herausforderung im Kletterwald Neroberg. Vier Parcours in unterschiedlichen Höhen, mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und 45 spannenden Elementen warten auf die Kletterer. So können schon Kinder ab acht Jahren, in Begleitung eines Erwachsenen starten. Den Parcours durchläuft man mit einer Selbstsicherung und damit auch mit einem guten Stück Eigenverantwortung, die so genannten "Kletterguides" sind dabei aber immer zur Stelle. Endlich einmal wie Tarzan an einer Liane von Baum zu Baum schwingen oder wie Indiana Jones über Seilbrücken balancieren. Gerade Kindern und Jugendlichen möchten die Betreiber mit dem Kletterwald einen Zugang zur Natur schaffen. Bei der Errichtung des Seilgartens wurde großen Wert auf eine sichere und umweltverträgliche Bauart der Anlage gelegt. Die Hochseilgartenbauer aus dem Allgäu haben sich als sehr innovativ, erfahren und kompetent erwiesen und errichteten die Anlage nach neuesten Sicherheitsstandards. Die Eichen und Buchen sind teilweise weit über 100 Jahre alt. Dementsprechend sorgsam geht man mit den Bäumen um. Podeste und Plattformen sind über Druckhölzer an die Bäume geklemmt, die Stahlseile wurden mit speziellen Schlingen an den Bäumen befestigt. Die imposante russische Kirche, mit den 5 vergoldeten Zwiebelkuppeln, wurde 1847 als Denkmal einer großen Liebe erbaut. Rund um den  Schiersteiner Hafen gibt es zahlreiche Restaurants und Cafesparken und hier am Yachthafen mit den weißen Luxusyachten, kommt schnell Urlaubsfeeling auf. Etwas weiter Richtung Biebrich, wurde direkt am Rheinufer 1700 - 1750 Schloss Biebrich errichtet, eines der bedeutendsten Barock-Schlösser entlang des Rheins. Der prachtvolle dreiflügelige Barockbau war bis 1841 Hauptresidenz der Fürsten und Herzöge von Nassau und wird heute zu Repräsentationszwecken und für Feierlichkeiten genutzt. Rheinromantik und Wein sind ebenfalls untrennbar mit Wiesbaden verbunden. Weltberühmte Kellereien sind hier ansässig und der nahe Rheingau macht die schöne Stadt am Rhein für kulturbegeisterte ebenso interessant wie für kulinarisch Interessierte.
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